Hausgemacht,
seit über 40 Jahren

Die Liebe zu Lebensmittel und deren Produktion fliesst schon lange durch die Adern der Familie Ottiger.
Im Luzerner Seetal fabrizierte Walter Ottiger Senior Emmentaler Käse, sein Sohn Walter Ottiger machte es ihm nach. Auf der Suche nach neuen Ideen kreierte Walter Ottiger eine Nuss-Käsespezialität, welche auch heute, 50 Jahre später, noch immer im Detailhandel zu finden ist. Damals wurde der rohe Käse in Heimarbeit mit Nüssen dekoriert. So war es den zahlreichen Hausfrauen möglich, die Haushaltskasse, unter der Leitung von Oma Rösli, etwas aufzubessern.
1974Die Anfänge
Hausfrauen bei der Handarbeit an einfachen Holztischen im Keller
Noch heute wird der Käse von Hand veredelt, jedoch unter den streng geforderten hygienischen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Einhaltung der Kühlkette.

Doch wie schaffte es die Konfitüre, bei der Käsedominierten Familie Ottiger, auf den Frühstückstisch?

Der innovative Walter Ottiger weitete seine Ideen weiter aus und führte nebst der Käseproduktion auch einen Käsehandel, welcher ausserdem eine Sorte Konfitüre vertrieb. Diese heissgeliebte Orangekonfitüre, hergestellt nach altem englischem Rezept, fand ihren Weg 1973 ins ländliche Ballwil. Nachdem der ursprüngliche Produzent seinen Ruhestand antrat, verkaufte er sein Rezept an Walter Ottiger. Somit wurde der Grundstein für die Produktion von zahlreiche Konfitürensorten gelegt.

Walter Ottiger Senior unterstützte seinen Sohn bei dessen Ideen, hängte die Käseschürze an den Haken und produzierte fortan die leckeren Konfitüren in einer umfunktionierten Autogarage. Um 4.00 Uhr morgens, lange bevor die lästigen Wespen aktiv wurden, brodelten die Zutaten in den Kochtöpfen. Gegen Mittag, zum Schutze des relativ instabilen Stromnetzes, beendete man die Produktion mit einem gemeinsamen Kafi Schnaps.

Als der Betrieb grösser wurde, akuter Platzmangel herrschte und die hygienischen Anforderungen immer strenger wurden, führte man die beiden Abteilungen 1988 in einem Neubau zusammen.

Dank der grosszügigen und vorausschauenden Denkweise von Walter Ottiger, dürfen wir nach wie vor auf zwei Mitarbeitende aus dieser Zeit zählen und haben auch heute noch die Möglichkeit am gleichen Ort zu produzieren.
2000Drei Generationen
Walter Ottiger sen., Walter Ottiger jun., Carmen Ottiger
Katja Ottiger
Im Jahr 2000 übergab Walter Ottiger den Betrieb an seine beiden, doch sehr jungen Töchter Carmen und Katja. Eine bessere Übergabe an die nächste Generation hätte man sich nicht vorstellen können. Durch sein ausserordentliches Vertrauen in seine Töchter konnte er sich vollständig aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und in anspruchsvollen Situationen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

20 Jahre später wird der Betrieb immer noch durch Katja Ottiger geführt. Viele Hürden wurden gemeistert, das Marktumfeld wurde rauer, Anforderungen an Hygiene, Verfolgbarkeit und Sicherheit, um nur einige zu nennen, kontinuierlich verschärft. Das erfolgreiche Bestehen und beständige Wachstum verdankt die heutige Geschäftsleitung den soliden Grundsteinen, welche die Herren Walter Ottiger gelegt hatten, sowie den vielen langjährigen Mitarbeitenden, die immer am selben Strick gezogen und sich allen Herausforderungen gestellt haben.

Die gemeinsame Zielverfolgung mit unseren Mitarbeitenden ermöglichte im Jahr 2019 einen überragenden Umbau in der Produktion, sowie die Integration einer neuen Abfüllanlage und dies ohne Lieferengpässe.

In diesem Sinne geben wir auch weiterhin unser Bestes, die Tradition in einem modernen Umfeld weiter leben zu lassen.


1982 Handarbeit
Walter Ottiger sen. beim Abfüllen der Konfitüre
1988Zuhause in Ballwil
Unser Produktionsbetrieb steht seit 1988 im Luzerner Seetal
1992Deckelverschliesser
Als Chromstahl noch nicht so wichtig war in der Produktion
1998Offene Kessel
Die erste Generation unserer Kochtöpfe
2000Ein neues Millenium
Die dritte Generation übernimmt das Ruder
2006Pause
Als Feiern und Essen in der Verpackung noch erlaubt war